19.11.2015 | Der erste Schelling Studienpreis wurde verliehen

 

(Bild: Bernd Seeland, Schelling Architekturstiftung)

Am 18. November 2015 wurde in Karlsruhe am KIT zum ersten Mal der Schelling Studienpreis verliehen. Die besten Abschlussarbeiten der Jahre 2014 und 2015 wurden juriert und mit zwei Anerkennungen und dem Hauptpreis ausgezeichnet.

Nominiert waren sechs Diplom- beziehungsweise Masterarbeiten von den Studierenden

Pierre Jean Holl (Stadtmuseum Köln; Diplomarbeit)
Joschka Kannen (Border isLand Cyprus; Masterarbeit)
Matthias Leschok (Mycel – Responsive Architecture; Diplomarbeit)
Vicky Müller (Stille Räume in der Stadt – Neue Ruheräume im städtischen Raum; Masterarbeit)
Max Mütsch (Istanbul 2037 – ein neues Paradigma für Infrastrukturen; Diplomarbeit)
Emiliya Mykhaylyuk (Forum der Menschenrechte; Masterthese)

Anerkennungen gingen an Max Mütsch und Pierre Jean Holl.

Den mit 2000 Euro dotierten Studienpreis erhielt Vicky Müller.

Preiströägerin Vicky Müller, Dekan Matthias Pfeifer und Jutta Dambach-Stierle, aus dem Vorstand der Schelling Architekturstiftung
(Bild: Bernd Seeland, Schelling Architekturstiftung)

„Die Masterarbeit von Vicky Müller beschäftigt sich mit Orten der Stille in der Stadt - und bekommt eingedenk der gegenwärtigen politischen Ereignisse eine bemerkenswerte Aktualität. Denn Vicky Müller behandelt bewusst den Aspekt des Glaubens ebenso wie die generellen Rückzugsmöglichkeiten im städtischen Raum. An verschiedenen Standorten in Karlsruhe werden beispielhaft sowohl ein System und eine Grammatik räumlicher Methoden entwickelt.Die Standortwahl und deren Herleitung sind thematisch schlüssig hergeleitet und nachgewiesen. Es überzeugt in dieser Masterarbeit eine eigene, spezifische Formensprache. Die verschiedenen Varianten zeigen auf erstaunliche Weise ihren eigenen Charakter und eine außergewöhnliche gestalterische und räumliche Qualität.“

Juroren waren Diébédo Francis Kéré, Moritz Maria Karl, Louisa Hutton und Ursula Baus.
Diébédo Francis Kéré beglückwünschte die „jungen Kollegen“ in einer Videobotschaft.
(Bild: Bernd Seeland, Schelling Architekturstiftung)

Zum Statement von Francis Kéré bei vimeo > hier